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Schönes Absegeln

Perfekte Bedingungen hatte der Lindauer Segler-Club bei seinem Absegeln am 5. Oktober. Herrschte am Samstag noch nebelgraue Flaute, riss der Himmel am Sonntag auf und es setzte

sich ein leichter Westwind mit zwei Beaufort durch. „Petrus war heute mit uns,“ sagte der LSC-Vorsitzende Andi Ober. „Gestern so trüb und heute 31 Schiffe am Start, was will man mehr.“
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31 Schiffe vor dem LSC am Start zur Absegelregatta. Foto Diederich

Die LSC-Jugend mit Paul Käser, Tim Kuttruff und Pius Grauer organisierten in diesem Jahr das Absegeln, der Kurs führte vom Start vor dem Kleinen Clubhaus nach Schachen um den Alwinder Berg und wieder zurück. „Bei dem Wind musste ich nichts abkürzen,“ meinte Wettfahrtleiter Paul Käser. „Die ersten kamen schon nach 40 Minuten wieder an.“
Am schnellsten war Yannick Netzband, der mit seiner J70 frisch von der Europameisterschaft am Gardasee zurück war. Er profitierte von einem Luvkampf, den sich Vroni Lüders (Lochbrunner) und Markus Gielen lieferten. Die beiden drückten ihre Schiffe höher und höher, fuhren immer weiter vom Ziel weg – und Yannick Netzband konnte als lachender Dritter zuerst über die Linie gehen.
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Yannick Netzband (rechts) mit Mannschaft (Stina, Kathrin und Annika Netzband) Foto Diederich

Eine Besonderheit gab es noch beim Absegeln. „Wir wollten in diesem Jahr keine große Feier machen,“ sagte der LSC-Vorsitzende Andi Ober. „Wir haben im Jubiläumsjahr schon so viel gefeiert, zum Absegeln wollten wir es dann wieder schlichter. Auch wenn der Club nur einmal 125 Jahre alt wird, irgendwann ist genug.“ Dementsprechend saßen die LSC-Mitglieder bis spät in den Abend bei einer bayrischen Brotzeit zusammen und ließen das vergangene Jahr und jedes verkorkste Manöver noch einmal Revue passieren.

Die Ergebnisliste

 

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