Hemmeter gewinnt Raiffeisen-Euro-Cup im Tornado

Nach dem Sieg bei der Österreichischen Tornado-Meisterschaft waren Veit Hemmeter (Lindauer Segler-Club) und Nico Lutz (Chiemsee YC) auch beim Raiffeisen-Euro-Cup in der Bregenzer Bucht bestes Team. 21 Mannschaften segelten beim Yacht-Club Rheindelta sieben Rennen. Mit vier Einzelsiegen und nur neun Punkten gewannen Hemmeter/Lutz die Regatta in der ehemals olympischen Katamaran-Klasse.

Die Regatta der Zweirumpfboote begann am Pfingstsamstag. Vier von neun geplanten Wettfahrten konnte da bereits bei schönem Ostwind gesegelt werden. Mit der Serie 1-1-2-1 unterstrichen Hemmeter/Lutz ihren Anspruch auf den Sieg klar und deutlich. Im fünften Rennen bei ganz wenig Wind am Pfingstsonntag segelten die beiden ihren Streicher. „Wir sind in einem Windloch stehen geblieben“, erklärte Veit Hemmeter, warum sie plötzlich nur als Achte im Ziel waren. Mangels Wind war erst einmal Pause, ehe abends mit einem aufkommenden Westwind von zwei bis drei Beaufort noch einmal zwei Rennen gesegelt werden konnten. Mit den Plätzen eins und drei unterstrichen sie erneut ihren Führungsanspruch. Am Pfingstmontag war dann wie am ganzen Bodensee auch in der Bregenzer Bucht Flaute, so dass es bei den sieben Wettfahrten blieb. Mit neun Punkten lagen Hemmeter/Lutz an erster Stelle. Sechs Punkte Rückstand hatten die Schweizer Martin Rusterholz und Marc Baier auf Rang zwei. Sebastian Moser und Thomas Posch vom Schluchsee segelten auf Rang drei (19 Punkte). Bestes österreichisches Team waren Dietmar Salzmann und Andreas Bischof von gastgebenden YC Rheindelta auf Rang vier (27 Punkte).

V. Göbner

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