Lindavia Preis der Finn Dinghy 2010

Segeln wie in der Karibik

Traumhafte Bedingungen gab es am Wochenende (3.-4. 7.) beim Lindavia-Preis der Finn-Dinghi im Lindauer Segler-Club. Türkisblaues Wasser, fast 30 Grad und drei konstante Windstärken ohne Winddreher – bessere Bedingungen kann es für Segler nicht mehr geben.
Die beiden Wettfahrtleiter Roland Tröster und Markus Gielen konnten am Samstag drei Läufe starten, am Sonntag folgte ein Vierter für die insgesamt 17 Einmann-Boote. Diese vierte Wettfahrt wirbelte das Ergebnis noch einmal kräftig durcheinander, sah einen überraschenden Sieger – und einen Verlierer. Bis zu diesem letzten Lauf hatte Rolf Elsässer vom Allgemeinen Hessischen Yachtclub deutlich geführt, mit zwei zweiten und einem ersten Platz. Im letzten Durchgang legte Elsässer jedoch einen Frühstart hin, die Wettfahrtleitung signalisierte “Frühstart-Einzelrückruf” – er kehrte aber nicht mehr um und fiel dank der Disqualifikation auf den Gesamtdritten zurück.
Die olympische Finnklasse hat im Reglement eine Besonderheit: trotz vier gültiger Wettfahrten kann keine gestrichen werden – dann erst zählt die Wettfahrtserie als Ranglistenregatta. Davon profitiert hat Joseph Rochet aus dem Elsass vom Aquatique Club d’ Alsace et de Lorraine, vor Michael Hüllenkremer vom Stuttgarter Segelclub.
Dritter wurde der Pechvogel Rolf Elsässer.

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