LSC trainiert am Gardasee

Gleich drei Mannschaften des LSC reisten in den vergangenen Wochen zum Regattatraining an den Gardasee nach Riva.

Den Auftakt machte Nick Jung mit Yannick Netzband und Leonard Kubeth. Sie trainierten vom 17. – 19. April auf der Anthof bei teils strammem Wind unzählige Starts, Wenden und Halsen. Am Wochenende drauf fuhr Peter Wagner mit Almut Störr, Naomi Dörr, Björn Kern und Stephan Frank nach Riva. Bei Roman Koch wurden – wie schon in der Woche zuvor – vor allem Starts geübt. Alle drei Minuten gab es einen Start, auf jeden dritten Start folgte ein kurzes Kurzrennen. So kamen die Segler auf etwa zehn Starts pro Stunde, mehr als manche Regattasegler im ganzen Jahr absolvieren. Und das Training brachte etwas: zum Schluss war die J70 des LSC wesentlich pünktlicher an der Startlinie.

Trainer Roman Koch am Gardasee.

Am gleichen Wochenende fuhr auch das Bundesligateam zum Training an den Gardasee. Veit Hemmeter, Fabian Gielen, Yannick Netzband und Leonard Kubeth wurden teils sehr heftig rangenommen. Die Trainerin des J70-Weltmeisters coachte das LSC-Bundesligateam viele Stunden auf dem Wasser. Danach folgte eine stundenlange Videoanalyse des gesichteten Materials. Nicht genug – am Abend gab es als Nachschlag noch Starkwind-Videos des J70-Weltmeisters. Im Details wurde begutachtet, wie die Abläufe auf dem Weltmeister-Schiff organisiert sind. Beruhigt war das LSC-Team in einem Punkt: auf dem Wasser konnte der LSC mit den anderen beiden Bundesligamannschaften mithalten.

Und auf eines freuen sich die beiden LSC-Bundesliga-Neulinge: auf das nächste Training an Ostern. Es darf auch wieder hart zugehen.

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