Die Lacustre beim Start

Nach Frust kommt Lust

Nach einem Tag warten gab es doch noch genügend Wind bei den Lindauer Pokalregatten am Wochenende (15.-16. Juni). „Das war schon frustrierend, den ganzen Samstag sind wir herumgesessen und haben auf Wind gehofft,“

meint Wettfahrtleiter Markus Gielen vom Lindauer Segler-Club. “Wir haben aus purer Verzweiflung ein Speed Race eingeschoben, das konnten wir mit dem Hafengeist segeln, der in einem 50 Meter Streifen um die Insel wehte. Da siegte unser Präsident in 78 Sekunden für die 150 Meter Strecke. Und am Sonntagvormittag ist es mit der Flaute gerade so weitergegangen. Aber dann ist doch noch der Schönwetterwest mit 2 Windstärken und strahlendem Sonnenschein durchgekommen – und ich konnte für die 13 Lacustre 2 Wettfahrten und für die sechs 45 qm Nationale Kreuzer drei Wettfahrten durchbringen.“

Die Lacustre beim Start
Im größeren Feld der Lacustre hat Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard mit 2 ersten Plätzen die Nase vorn gehabt. „Für das erste Mal ist das Schiff nicht schlecht gelaufen,“ erklärt Markus Bilgeri. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit war die Lindauer Pokalregatta die Jungfernfahrt für das nagelneue Schiff mit Namen ‚Tesoro Mio‘, mein Schatz. „Wir haben am Samstag das erste Mal ein Großsegel angeschlagen, aber der Trimm, die Einstellung der Segel hat gepasst.“ Zweiter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer Segel-Club, dritter Erich Buck vom Yacht Club Langenargen.
Bei den 45 qm Nationalen Kreuzern siegte Silvio Schobinger vom Württembergischen Yachtclub vor Andreas Bulang und Florian Stoffel vom Yacht Club Langenargen.

 alt
 
Die Ergebnisse der Pokalregatten sind unter Regatten -> Pokalregatten -> Ergebnis einzusehen

X