Regatta im Dauerregen

Wenig Wind und viel Wasser hatten die Segler am Wochenende bei den traditionellen Lindauer Pokalregatten. Am Samstag regnete es anfangs noch ohne Wind – kaum kam der erste Lufthauch, warteten die 50 Segler auf dem Wasser, dass sich der Wind stabilisieren möge. Der erste Startversuch klappte, aber der Wind wollte nicht mitmachen und brach zusammen, dafür blieb der Regen stabil. Nach einer kurzen Trockenpause an Land rief Wettfahrtleiter Roland Tröster die Lacustre und 45 Quadratmeter Nationale Kreuzer wieder aufs Wasser – und brachte bis zum Abend bei akzeptablen Drehern zwei echte Läufe durch. Am Sonntag ein ähnliches Bild: Regen und der nächste Versuch einer Wettfahrt, die aber wegen Winddrehern von 180 Grad abgeschossen werden musste.

Bei den Lacustre setzte sich Robbi Montau vom Yachtclub Konstanz mit letztendlich zwei Laufsiegen durch, vor Stephan Frank vom Lindauer Segler-Club, der dank Heimvorteil die Winddreher schon kannte. Dritter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer Segelclub.

Bei den 45 Quadratmeter Nationalen Kreuzern siegte Silvio Schobinger vom Württembergischen Yachtclub, vor Stefan Ritzler vom Yachtclub Kreuzlingen und Wolfgang Beck vom Yachtclub Bregenz, der trotz seiner originalen alten Gaffeltakelung einigen modernen 45-ern davonfahren konnte.

Stephan Frank

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