Segelanweisung Rund Um 2012

Lindauer Segler-Club e. V.

RUND UM 2012                                                        V. 53

62. Langstreckenwettfahrt rund um den Bodensee

8. – 10. Juni 2012

SEGELANWEISUNG 

Organisation

Diese Segelanweisung als pdf-Download (400kByte)

Veranstalter                   Lindauer Segler-Club e.V.

Wettfahrtleiter               Hubert Henzler, LSC

Schiedsgericht                Vorsitzender Ulrich Fischer, IJ,  SRV

Wettfahrtbüro                Petra Guinand, LSC

Auswertung                    Kurt Motz, LSC


 

Inhalt
1 Regeln 18 Abbruch der Wettfahrt
2 Mitteilungen an die Teilnehmer 19 Aufgabe der Wettfahrt
3 Änderungen der Segelanweisungen 20 Ziel
4 Verantwortlichkeit des Skippers 21 Zeitlimit
5 Signale an Land 22 Proteste und· Ersatzstrafen
6 Kennzeichnung· der Funktionsboote 23 Schiedsgericht
7 Bahnmarken 24 Berufungen
8 Ersatz von Bahnmarken 25 Wertung
9 Startgruppen 26 Preise und· Preisverteilung
10 Unterscheidungszeichen und Ausrüstung 27 Sicherheitsvorschriften
11 Zeitplan 28 Notrufe
12 Startverschiebung 29 Verkehrssicherung
13 Start 30 Umweltschutz
14 Allgemeiner Rückruf 31 Liegeplätze, Kran, Parkplätze
15 Regattabahnen 32 Veranstaltungen
16 Verhalten an Bahnmarken 33 Haftungsausschluss
17 Bahnabkürzungen

 

1. Regeln

Die Wettfahrt wird ausgesegelt nach den Wettfahrtregeln – Segeln (WR) der ISAF 2009-2012· mit Zusatzbestimmungen des DSV, den Ordnungsvorschriften des DSV, den jeweiligen Klassenvorschriften, der Ausschreibung, der Bodensee-Schifffahrtsordnung (BSO), dem Programm und dieser Segelanweisung. Gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern gelten die üblichen gesetzlichen Vorschriften der BSO. Zwischen den Teilnehmern der Regatta gelten die Wettfahrtregeln Segeln der ISAF.

 

Gibt es einen Widerspruch zwischen Ausschreibung und Segelanweisung, so gilt die Segelanweisung vorrangig. (Änderung WR 63).

2.  Mitteilungen an die Teilnehmer

Mitteilungen an die Teilnehmer werden im Internet unter www.lsc.de/rundum

sowie durch Aushang am Schwarzen Brett veröffentlicht. Dieses befindet sich an der Ostseite des Clubhauses des Lindauer Segler-Clubs.

3. Änderungen der Segelanweisungen

Änderungen der Segelanweisungen werden bis spätestens Freitag, 08. Juni 2012  16:00 Uhr durch Aushang am Schwarzen Brett sowie  im Internet unter www.lsc.de/rundum bekanntgegeben.

4.  Verantwortlichkeit des Skippers

Die RUND UM stellt als Nachtregatta besondere Anforderungen an die Seemannschaft. Es besteht für die RUND UM grundsätzlich keine Windstärkenbegrenzung. Dennoch kann der Start bei Sturmgefahr oder Flaute verschoben (siehe Ziff. 12) oder abgesagt werden. Grundsätzlich können auch Winde in Sturmstärke auftreten. Bei schlechtem oder stürmischem Wetter ist es die alleinige Entscheidung des jeweiligen Skippers, an der Wettfahrt teilzunehmen oder diese ggf.  abzubrechen. Er ist allein selbst verantwortlich für die Sicherheit von Schiff und Mannschaft.

Bei Abbruch der Wettfahrt durch die Wettfahrtleitung (Setzen der Flagge N mit drei Schallsignalen auf Booten der Wettfahrleitung, siehe Ziff. 18)  wird empfohlen, einen Schutzhafen anzulaufen.

5. Signale an Land

Flaggensignale an Land zu Ziff. 12 (Startverschiebung) oder  Ziff. 18 (Abbruch der Wettfahrt) werden an der Spiere  an der Ostseite des Clubhauses des Lindauer Segler-Clubs gesetzt.

6. Kennzeichnung der Funktionsboote

Die Boote der Wettfahrtleitung führen die Flagge Q, andere Funktionsboote   Flagge  “Presse”, Flagge „Jury“ und Begleitboote der Libera-Klasse sowie der Mehrrumpfboote eine Flagge mit Schrift “Coach”.

7.  Bahnmarken

Mit Ausnahme des Glockenschlagwerks Lindau sind alle Bahnmarken ca. 2 m hohe flaschenförmige gelbe  Bojen mit weißem Blinklicht. In der Nähe der Bahnmarken liegt jeweils ein Kontrollboot.

8. Ersatz von Bahnmarken

Falls  eine Bahnmarke fehlt oder nicht mehr auf Position liegt, setzt das Kontrollboot die Flagge M, gibt wiederholt Schallsignale und zeigt ein weißes Blinklicht. In diesem Fall ist das Kontrollboot als Bahnmarkenersatz zu runden. (WR 34).

9. Startgruppen

9.1  Startgruppe 1 Blaues Band. Kennzeichen: Zahlenwimpel 1 am Achterstag

Boote mit beweglichem Ballast· (WR 51)
Classe Libera
Mehrrumpfboote über 7,50 m Länge
ORC Racer nach Definition der Regattavereinigung Bodensee
Trapezboote
Yardstick-Gruppe 0 <80 nach Bodensee-Yardstick-Tabelle 2012, neueste Fassung, siehe www.bsvb.info

9.2 Startgruppe 2 Blaues Band. Kennzeichen: Zahlenwimpel 2 am Achterstag

75 qm Nationale Kreuzer
45 qm Nationale Kreuzer
8mR-Yachten
6mR-Yachten
30 qm Schärenkreuzer Rennversion
Aphrodite 101
Avance 36
Bavaria 35 match
Bavaria 40 S
Duetta 94
Dynamic 35
Esse 850
J 80
Lacustre
ORC Club- Klassen 1- 4
ORC-Sportboote
Rommel 33
X 99
Yardstick-Gruppe ·1· BYZ 80 – 85
Yardstick-Gruppe ·2· BYZ 86 – 91
Yardstick-Gruppe ·3· BYZ 92 – 96
Yardstick-Gruppe ·4· BYZ 97 – 102
alle nach Bodensee-Yardstick-Tabelle 2012, neueste Fassung, siehe· www.bsvb.info
Unvermessene Boote über 6,50 m Länge und ohne Trapez

9.3 Startgruppe 3 Kleines Blaues Band. Kennzeichen: Zahlenwimpel 3 am Achterstag

H-Boote
Int. 806
Nordische Folkeboote
Shark 24
Varianta
Yardstick-Gruppe ·5 ··BYZ 103 – 110
Yardstick-Gruppe· 6· BYZ ·> 110

alle nach Bodensee-Yardstick-Tabelle 2012, neueste Fassung, siehe·· www.bsvb.info

10. Unterscheidungszeichen und Ausrüstung

10.1  Jedes Boot muss die in seiner Meldung angegebene Segelnummer führen.

10.2  Jedes Boot muss den für seine Startgruppe vorgeschriebenen Zahlenwimpel am Achterstag führen.

Boote ohne Achterstag führen den Zahlenwimpel an der Backstag.

10.3  Die bei der Teilnehmerregistrierung ausgehändigten Startnummern sind  beidseitig am Bug  gut sichtbar aufzukleben.

10.4  Boote können verpflichtet werden, vom Veranstalter gestellte Werbung zu zeigen und/oder vom Veranstalter gestellte Positionierungsgeräte während der Wettfahrt zu betreiben.

11. Zeitplan

Der Start erfolgt am Freitag, 8. Juni 2012 um 19:30 Uhr, gleichzeitig für alle Startgruppen.

12. Startverschiebung

Falls die Wetterlage dies erfordert, kann eine Startverschiebung erfolgen. Die Signale werden an Land und ggf. auf dem Startschiff gegeben. Eine Bekanntmachung kann zusätzlich durch Aushang  am Schwarzen Brett und im Internet unter www.lsc.de/rundum erfolgen.

Die unter Ziff. 13.4 angegebenen Zeiten für Ankündigungssignal, Vorbereitungssignal und Start verschieben sich entsprechend. (Änderung WR Wettfahrtsignale)

12.1  Startverschiebung 1:

Antwortwimpel und zwei Schallsignale bedeutet:

Der Start für alle Gruppen ist verschoben auf  Freitag, 8. Juni 2012 um 21:30 Uhr, Ankündigungssignal 21:20 Uhr.

Streichen der Flaggensignale und ein Schallsignal erfolgen eine Minute vor dem neuen Ankündigungssignal auf dem Startschiff.

Es werden die normalen Regattabahnen gesegelt wie in Ziff. 15 beschrieben.

12.2 Startverschiebung 2:

Antwortwimpel über Flagge H und zwei Schallsignale bedeutet:

Der Start für alle Gruppen ist verschoben auf   Samstag, 9. Juni 2012 um 06:00 Uhr, Ankündigungssignal 05:50 Uhr.

Streichen der Flaggensignale und ein Schallsignal erfolgen eine Minute vor dem neuen Ankündigungssignal auf dem Startschiff.

Es gilt für alle Startgruppen Regattabahn Kleiner Kurs.

13 Start

13.1 Startschiff

Ein  Bodensee-Passagierschiff wird als Startschiff eingesetzt. Dieses hat seine Position ca. 700 m südöstlich des  Glockenschlagwerks Lindau.

13.2 Startlinien

Nördlich des Startschiffes befindet sich die Startlinie Nord, südlich des Startschiffes befindet sich die Startlinie Süd.

Die Startlinien liegen etwa in Nord – Süd – Richtung und sind von Ost nach West zu durchsegeln. Bis ca. 1 Minute vor dem Start patrouillieren Motorboote der Wettfahrtleitung auf den Startlinien.

13.2.1  Startlinie Nord

Die ca. 400 m lange Startlinie Nord ist im Süden begrenzt durch einen rot-weißen Peilstab auf der Stb.-Seite des Startschiffes  und im Norden durch eine ca. 2 m hohe flaschenförmige gelbe Boje mit Blinklicht.
Alle Boote der Startgruppe 1 müssen über diese Startlinie Nord starten

13.2.2  Startlinie Süd

Die ca. 2200 m lange Startlinie Süd  ist im Süden begrenzt durch eine ca. 2 m hohe flaschenförmige gelbe Boje mit Blinklicht und im Norden durch einen rot-weißen Peilstab auf der Bb.-Seite des Startschiffes.
Alle Boote der Startgruppen 2 und 3 müssen über diese Startlinie Süd starten.

13.3 Achtung: Alle Boote, die beim Start nicht ihre vorgeschriebene Startlinie durchsegeln, werden als nicht gestartet gewertet (DNS).

13.4  Startsignale (Änd. WR 26)

Ankündigungssignal 19:20 Uhr:
Setzen der Flaggen W sowie ein Schallsignal.

Vorbereitungssignal 19:25 Uhr:
Setzen der Flagge schwarz (Black Flag) sowie ein Schallsignal.

Dies bedeutet: Schwarze Flagge-Regel (WR 30.3) in Kraft.
Alle Boote, die sich innerhalb der letzten Minute vor ihrem Startsignal auf der Bahnseite der Startlinie oder einer ihrer Verlängerungen befinden Änderung (WR 30.3), werden ohne Verhandlung disqualifiziert. Ein Antrag auf Wiedergutmachung ist nicht möglich. (Dies ändert WR 60.1(b))

Beginn der Verbotszeit. 19:29 Uhr.
Streichen der Flagge Schwarz (Black Flag) ohne ein Schallsignal..

Start 19:30 Uhr:
Streichen der Flagge W und ein Schallsignal.
Bis zum Überqueren der Startlinie ist das Setzen des Spinnakers oder Gennakers verboten. Ein Boot, das hiergegen verstößt und von der WL erkannt wird, wird ohne Verhandlung disqualifiziert. (Änderung WR 63.1)

Boote, die nicht spätestens 45 Minuten nach dem gültigen Startsignal gestartet sind, werden als nicht gestartet (DNS oder DNC) gewertet. (Änderung WR 28.1)

14.  Allgemeiner Rückruf

Setzen des 1. Hilfsstanders und zwei Schallsignale nach dem Startsignal. Der neue Start erfolgt 30 Minuten nach dem ungültigen Start. Streichen des 1. Hilfsstanders und ein Schallsignal erfolgen eine Minute vor dem neuen Ankündigungssignal.
Boote, die WR 30.3 verletzt haben, dürfen nach einem allgemeinen Rückruf bei dem neuen Start teilnehmen. (Änderung WR 30.3)

15.  Regattabahnen

Die Bahnmarken liegen auf folgenden Positionen:

Bahnmarke Romanshorn ca. 400 m nordöstlich des Yachthafens Romanshorn (YCRo)
Koordinaten      47 Grad  34,4 Min N                  009 Grad  23,3 Min E

Bahnmarke Eichhorn   ca. 750 m ostnordöstlich des Glockenschlagwerks Eichhorn

Koordinaten      47 Grad  40,02 Min N                009 Grad  13,7 Min E

Bahnmarke Überlingen  ca. 200 m südwestlich des Yachthafens Überlingen (BYCÜ)
Koordinaten      47 Grad  45,7 Min N                  009 Grad  09,9 Min E

Glockenschlagwerk Lindau ca. 300 m südlich des Leuchtturms Lindau
Koordinaten      47 Grad  32,3 Min N                  009 Grad  41,1 min E

Abweichungen der Position der Bahnmarken von den angegebenen Koordinaten sind kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung nach WR 62.

Alle Bahnmarken sind an Steuerbord  zu lassen, nur das Glockenschlagwerk Lindau ist an Backbord zu lassen.

15.1  Regattabahn Blaues Band (Großer Kurs)

Start Lindau. Bahnmarken: Romanshorn – Eichhorn – Überlingen – Glockenschlagwerk Lindau – Ziel Lindau.

15.2  Regattabahn Kleines Blaues Band (Kleiner Kurs)

Start Lindau. Bahnmarken: Romanshorn – Eichhorn – Glockenschlagwerk Lindau – Ziel Lindau.

Dieser Kurs gilt nur für folgende Klassen:
H-Boote
Int. 806
Nord. Folkeboote
Shark 24
Varianta
Yardstick-Gruppen 5 und 6

16. Verhalten an Bahnmarken

Beim Passieren der Bahnmarken ist nachts die Segelnummer so  zu beleuchten, dass für die Kontrollboote eine korrekte Erkennung möglich ist.

17.  Bahnabkürzungen

17.1  Bahnabkürzung an der Bahnmarke Eichhorn für Startgruppen 1 und 2

Zeigen der Flagge R über Zahlenwimpel 1 und 2 mit wiederholten Schallsignalen und einem

roten Blinklicht auf dem Kontrollboot bedeutet:

Alle Boote der Startgruppen 1 und 2 segeln von hier unter kursmäßiger Rundung der Bahnmarke Eichhorn und des Glockenschlagwerks Lindau ins Ziel vor Lindau. (Änderung WR 33).

17.2  Bahnabkürzung an der Bahnmarke Eichhorn für Startgruppe  2

Zeigen der Flagge R über Zahlenwimpel 2 mit wiederholten Schallsignalen und einem grünen

Blinklicht  auf dem Kontrollboot bedeutet:

Alle Boote der Startgruppe  2 segeln von hier unter kursmäßiger Rundung der Bahnmarke Eichhorn und des Glockenschlagwerks Lindau ins Ziel vor Lindau. (Änderung WR 33)

17.3   Bahnabkürzung an der Bahnmarke Romanshorn für Startgruppe  3

Zeigen der Flagge R über Zahlenwimpel 3 mit wiederholten Schallsignalen und einem roten Blinklicht auf dem Kontrollboot bedeutet:

Alle Boote der Startgruppe 3 segeln von hier unter kursmäßiger Rundung der Bahnmarke Romanshorn und des Glockenschlagwerks Lindau ins Ziel vor Lindau. (Änderung WR 33)

17.4  Bahnabkürzung auf der Bahn

Zeigen der Flagge S über dem jeweiligen Zahlenwimpel auf dem Kontrollboot mit wiederholten

Schallsignalen an einer beliebigen Bahnmarke bedeutet: Zwischen dieser Bahnmarke und dem

Kontrollboot erfolgt für die angezeigte Gruppe der Zieldurchgang.

 

18.  Abbruch der Wettfahrt

Setzen der Flagge N mit drei Schallsignalen auf Booten der Wettfahrleitung bedeutet:
Die Wettfahrt ist abgebrochen, laufen Sie ggf. einen Schutzhafen an.

19.  Aufgabe der Wettfahrt

Eine Yacht, die aufgibt, ist verpflichtet die Wettfahrtleitung unverzüglich hiervon zu unterrichten.

Rufnummern der Wettfahrtleitung :

+49 – (0) 8382 – 273 14 15

+49 – (0) 8382 – 273 14 16.

Fax der Wettfahrtleitung:

+49 – (0) 8382 – 214 84

E-Mail Wettfahrtleitung:

wettfahrtleitung.rundum@lsc.de 

Bei Verstoß gegen diese Anweisung können anfallende Suchkosten dem Teilnehmer   auferlegt werden.

20.  Ziel

Das Ziel befindet sich vor dem Segelhafen des Lindauer Segler-Clubs.

Die Ziellinie befindet sich zwischen zwei gelben  Bojen mit Blinklicht vor der Mole des Segelhafens. Die Ziellinie muss von Süd nach Nord vollständig überquert werden. (Änderung. WR. 28.1)

Nur bei Bahnabkürzung nach Ziff. 17.4 (Bahnabkürzung auf der Bahn) befindet sich das Ziel für die betreffende Gruppe nicht vor Lindau, sondern an der jeweiligen Bahnmarke.

21.  Zeitlimit

Die Wettfahrt endet spätestens am Samstag, 9. Juni 2012 um 21:00 Uhr. Alle bis dahin nicht durchs Ziel gegangen Boote werden als DNF gewertet. Dies ändert WR 35, A4 und A5.

22.  Proteste und Strafsystem

22.1 Spätestens eine Stunde nach Zieldurchgang oder Aufgabe der protestierenden Yacht muss der  Protest in schriftlicher Form, per Fax oder per E-Mail im Wettfahrtbüro eingereicht werden. Fax:(+49) (0)8382 – 214 84. E-Mail-Adresse: wettfahrtleitung.rundum@lsc.de
Für die Einhaltung der Protestfrist gilt die Empfangszeit im Wettfahrtbüro.

22.2  Ordnungsgemäß eingegangene Proteste können auch ohne anwesende Partei verhandelt werden. (WR. 63.3 b).

23.   Schiedsgericht

23.1 Die Zusammensetzung des Schiedsgerichts wird bis spätestens  Donnerstag, 7. Juni 2012 durch  Aushang am Schwarzen Brett und im Internet unter www.lsc.de/rundum veröffentlicht (DSV WO  Punkt 8).

23.2 Die Verhandlungen des Schiedsgerichtes finden im Clubhaus des Lindauer Segler-Clubs statt. Die  Termine und Entscheidungen der Protestverhandlungen werden durch Aushang am Schwarzen Brett und im Internet unter www.lsc.de/rundum bekanntgegeben. Protestparteien einschließlich ihrer etwaigen Zeugen werden gebeten, sich zum Zeitpunkt ihrer Verhandlung zur Verfügung des Schiedsgerichts zu halten.

24.  Berufungen

Berufungen werden durch den Berufungsausschuss des DSV entschieden.

25.  Wertung

Gesamtwertung:

Für Startgruppe 1 und 2: alle Boote nach gesegelter Zeit
Für Startgruppe 3:           alle Boote nach gesegelter Zeit

Klassenwertung:

ORC 1- 4 und ORC-Racer nach berechneter Zeit
Classe Libera, Mehrrumpfboote, Trapez-Boote und Yardstick-Gruppen nach berechneter Zeit, alle nach Bodensee-Yardstick-Tabelle 2012, neueste Fassung (www.bsvb.info)
alle anderen Klassen nach gesegelter Zeit.

26.  Preise und Preisverteilung

26.1 Blaues Band für das schnellste Boot der Startgruppen 1 und 2 nach gesegelter Zeit,
Kleines Blaues Band für das schnellste Boot der Startgruppe 3 nach gesegelter Zeit,
Blauer Pokal für das schnellste Boot der Startgruppe 2 nach gesegelter Zeit,
Klassenpreise, Wanderpreise und Sonderpreise.

26.2 Erfolgt eine Bahnabkürzung für die Startgruppe 2 nach Ziff. 17.2, so geht das Blaue Band an ein Boot der Startgruppe 1.

26.3  Preisverteilung am Sonntag, 10. Juni 2012, ab 10:00 Uhr in der Inselhalle Lindau.

Saalöffnung ab 09:00 Uhr.

27.  Sicherheitsvorschriften

Die RUND UM stellt als Nachtregatta besondere Anforderungen an die Seemannschaft der Crew.

Jeder teilnehmende Skipper ist über die nachfolgenden Sicherheitsbestimmungen hinaus allein selbst verantwortlich für die Sicherheit von Schiff und Mannschaft.

27.1 Mindestalter für Teilnehmer 14 Jahre.

27.2 Schwimmwestenzwang bei Starkwind- oder Sturmwarnung. (Änd. WR 40)

27.3 Von Sonnenuntergang (21:17 Uhr) bis Sonnenaufgang (05:24 Uhr) gilt zusätzlich:

27.3.1 Schwimmwestenzwang. (Änd. WR 40)

27.3.2 Tragen von Kleidung mit Reflexstreifen.

27.3.3 Tragen eines Notblitzes.

27.3.4 Lichterführung gem. BSO (weißes Rundumlicht im Topp) und Vorsegelbeleuchtung.

Achtung: Boote, die zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang von der  Wettfahrtleitung ohne Lichterführung angetroffen werden, werden ohne  Protestverhandlung disqualifiziert. Ein Antrag auf Wiedergutmachung hiergegen   ist ausgeschlossen. (Änderung  WR 60.1(b)).

27.4 Ergänzende Sicherheitsvorschriften für Trapezyachten und Mehrrumpfboote:

27.4.1 Schwimmwestenzwang während der gesamten Wettfahrt. (Änd. WR 40)

27.4.2 Jede Person im Trapez muss während der Wettfahrt direkten Kontakt mit ihrem Boot haben.

27.5 Ergänzende Sicherheitsvorschriften für Classe Libera und Mehrrumpfboote:

27.5.1 Jedes Boot muss während der Wettfahrt von einem rettungstauglichen Boot begleitet werden. Dieses muss sich dabei achteraus des begleiteten Bootes halten.

27.5.2 Begleitboote müssen bei der Teilnehmerregistrierung in Wettfahrtbüro  angemeldet werden.

27.5.3 Ausnahmen von der Begleitbootpflicht kann die Wettfahrtleitung auf begründeten Antrag zulassen.

 

28.      Notrufe

Die Wasserschutzpolizei Lindau hat für diese Wettfahrt eine Notrufzentrale eingerichtet, an die   alle Notrufe telefonisch zu richten sind:

Rufnummern der Notrufzentrale:

+49 – (0) 8382 – 94 30 780

+49 – (0) 8382 – 94 31 959

+49 – (0) 171 – 86 36 271

Die Notrufzentrale koordiniert im Regattagebiet alle Einsatzkräfte aus den drei Anrainerstaaten.

29.  Verkehrssicherung

Die Wasserschutzpolizei weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Kennzeichnung und Bergung von       havarierten Booten oder Treibgut zur Verkehrssicherung erforderlich ist. Die Kennzeichnung muss  nachts durch ein weißes Rundumlicht oder einen Notblitz erfolgen.

30. Umweltschutz

Abfall darf nicht ins Wasser geworfen werden und muss an Land in die dafür vorgesehenen Behälter entsorgt werden.

31.  Liegeplätze, Kran, Parkplätze

31.1  Liegeplätze im Segelhafen des LSC und im BSB-Hafen Lindau.

LSC-Hafenmeister: Axel Diederich. hafenmeister@lsc.de Mobil: +49 – (0)171-545 02 61.

Bei einem Pegelstand von 3,30 m beträgt die Wassertiefe im BSB-Hafen Lindau ca. 3,30 m.

31.2  Kranbenutzung: Es stehen Krananlagen beim Segelhafen Lindau und im Hafen Lindau-Zech nach Absprache zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit Bernd Wachter unter Tel. +49 – (0) 175-183 186 9 (Segelhafen Lindau) oder Rainer Hilgert unter Tel. +49 – (0)170-187 36 27 (Hafen Lindau-Zech) in Verbindung.

31.3 Parkplätze: Keine Parkplatzreservierungen möglich, nutzen Sie ggf. das Parkleitsystem der Stadt Lindau. Öffentliche Parkplätze sind kostenpflichtig.

32. Veranstaltungen

32.1 Wetter-Information am Freitag, 08. Juni 2012, 14:30 Uhr und 16:30 Uhr im Festzelt am Segelhafen.

32.2 Während der Wettfahrt animierte Berichte über den Regattaverlauf im Festzelt am Segelhafen.

32.3 Seglerparty der boot Düsseldorf am Samstag, 09. Juni 2012 ab 19:00 Uhr im Festzelt am Segelhafen.

32.4 Preisverteilung am Sonntag, 10. Juni 2012, ab 10:00 Uhr in der Inselhalle Lindau.

Saalöffnung 09:00 Uhr

33.  Haftungsausschluss

Haftungsausschluss – Haftungsbegrenzung – Unterwerfungsklausel: Die Verantwortung für die Entscheidung eines Bootsführers, an einer Wettfahrt teilzunehmen oder sie fortzusetzen, liegt allein bei ihm, er übernimmt insoweit auch die Verantwortung für seine Mannschaft. Der Bootsführer ist für die Eignung und das richtige seemännische Verhalten seiner Crew sowie für die Eignung und den    verkehrssicheren Zustand des gemeldeten Bootes verantwortlich. Der Veranstalter ist berechtigt, in Fällen höherer Gewalt oder aufgrund behördlicher Anordnungen oder aus Sicherheitsgründen, Änderungen in der Durchführung der Veranstaltung vorzunehmen oder die Veranstaltung abzusagen. In diesen Fällen besteht keine Schadenersatzverpflichtung des Veranstalters gegenüber dem Teilnehmer. Eine Haftung des Veranstalters, gleich aus welchem Rechtsgrund, für Sach- und Vermögensschäden jeder Art und deren Folgen, die dem Teilnehmer während oder im   Zusammenhang mit der Teilnahme an der Veranstaltung durch ein Verhalten des Veranstalters, seiner Vertreter, Erfüllungsgehilfen oder Beauftragten entstehen, ist bei der Verletzung von Pflichten, die nicht Haupt-/bzw. vertragswesentliche Pflichten (Kardinalpflichten) sind, beschränkt auf Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Bei der Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung des Veranstalters in Fällen einfacher Fahrlässigkeit beschränkt auf vorhersehbare, typischerweise eintretende Schäden. Soweit die Schadenersatzhaftung des Veranstalters ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, befreit der Teilnehmer von der persönlichen Schadenersatzhaftung auch die Angestellten – Arbeitnehmer und Mitarbeiter – Vertreter, Erfüllungsgehilfen, Sponsoren und Personen, die Schlepp-, Sicherungs-, oder Bergungsfahrzeuge bereitstellen, führen oder bei deren Einsatz behilflich sind, sowie auch alle anderen Personen, denen im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltung ein Auftrag erteilt worden ist. Die gültigen Wettfahrtregeln der ISAF, die Ordnungsvorschriften Regattasegeln und das Verbandsrecht    des DSV, die Klassenvorschriften sowie die Vorschriften der Ausschreibung und Segelanweisung    sind einzuhalten und werden ausdrücklich anerkannt.

 

Lindauer Segler-Club e.V.

Andreas Ober, Vorsitzender

Hubert Henzler, Wettfahrtleiter RUND UM

Markus Gielen, Wettsegelobmann

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