Veit Hemmeter siegt bei „Gorla” auf dem Gardasee

Einen klaren Sieg herausgesegelt hat Veit Hemmeter vom LSC bei der Langstreckenregatta „Gorla” auf dem Gardasee. Mit dem mintgrünen Ventilo-M2-Katamaran, mit dem er auch schon bei der „Rund um” am Bodensee Vierter insgesamt geworden war, setzte der Lindauer sich gegen 15 andere Mehrrumpfboote durch.

Nach zwei Tagen schlechtem Wetter mit Sturm zeigte sich der Gardasee am Samstag (1.9.) wieder von der sonnigen Seite.
Dafür hatte sich der sonst recht konstante Wind noch nicht wieder eingependelt. Start für die Katamarane war um 8.20 Uhr vor Maderno, südlich von Gargnano. Die rund 180 Einrumpfboote gingen zehn Minuten später vor Bogliaco ins Rennen.
Zunächst wehte eine für den Morgen noch ungewöhnliche Ora, der Südwind am Gardasee. Erst später setzte der Nordwind „Vento” ein, wehte aber unregelmäßig mit Böen bis zu sechs Beaufort. Die Crew um Veit Hemmeter – wie bei der „Rund um” Eigner Rolf Hufnagel (YC St. Heinrich), Hemmeters Stammvorschoter Nico Lutz (CYC) und der Stuttgarter Florian Loweg – mussten bis Torbole am Nordende des Sees aufkreuzen. Auf dem Rückweg ließ der Nordwind nach, ehe dann hinter Limone nur noch leichte, umlaufende Winde wehten. „Es war sehr schwierig, man musste sehr taktisch segeln”, so Veit Hemmeter. Nachher setzte wieder der Südwind ein und die Kats kreuzten von Acquafresca ins Ziel. In der Gruppe der Katamarane gewann Hemmeters Crew die „50-Miglia”-Trophäe. Insgesamt war er nach sechs Stunden und zehn Minuten als zweites Schiff im Ziel.
Die italienische „Stravaganza”, ein aufsehenerregendes Einrumpfboot mit einem bis in die Waagrechte schwenkbaren Kiel (auch als „fliegender Kiel” bezeichnet), war ein paar Minuten vorher im Ziel. Nach Hemmeter kamen mit 35 Minuten Rückstand die nächstplatzierten Katamarane ins Ziel, die „itelligence” des Lübeckers Helge Sach und „Hägar III” mit Gregor Stimpfl (YC Bregenz) – beide waren auch schon bei der „Rund um” unter den Platzierten.
vg

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