J70 Lake Constance Battle LSC

J70 Lake Constance Battle LSC 18.-19. April 2015

Endergebnis J70 Battle 1 LSC

Endergebnis lake constance battle 1 LSC

Perfekte Bedingungen hatten die J70 Segler am Wochenende (18./19. April) vor Lindau. Zur ersten Lake Constance Battle hatten 20 Schiffe gemeldet, aus ganz Deutschland kamen die Segler an den Bodensee.

„Solche Bedingungen hast Du nicht oft“, strahlte Wettfahrtleiter Josef Bitsche. „Gestern bei einem schönen, kalten Nordost acht Wettfahrten, heute noch einmal sechs. Insgesamt 14 Läufe an einem Wochenende, das gibt es fast nie. Der Wind hat kontinuierlich geblasen.“

Am Samstag mit drei bis vier Beaufort, am Sonntag mit zwei bis drei. „Am Start waren sie alle sehr, sehr gut. Kaum ein Frühstart – und immer beim Schuss an der Linie. Die können segeln“, sagte der Wettfahrtleiter über die Teams.

„Das Niveau ist in diesem Jahr in der Klasse noch einmal kräftig gestiegen“, fasst Veit Hemmeter vom LSC das Wochenende zusammen. „Aber das ist auch gut so, wenn sich was entwickelt. Und die ersten sechs Mannschaften segeln alle in der ersten oder zweiten Bundesliga.“ Hemmeter wurde als bester Bodenseesegler Dritter. Es siegte Malte Kamrath vom Verein Seglerhaus am Wannsee. Zwei Punkte vor Julian Stückl vom Deutschen Touring Yacht-Club in Tutzing, den möglicherweise ein Frühstart in der zehnten Wettfahrt den Gesamtsieg kostete.

„So schön das Wochenende war, ein paar mahnende Worte muss man der J70 Klasse noch mitgeben“, sagte der Wettfahrtleiter Josef Bitsche zur Siegerehrung. „Die Klasse ist noch jung – und segelt manchmal ungestüm. An den Tonnen gilt das Recht des Stärkeren, Vorfahrt hat, wer lauter schreit. Und dass nach einer Kollision mit Schaden kein Schuldiger da ist, kein Zeuge etwas gesehen haben will, ist ungewöhnlich. Der Segelsport hat klare Regeln, die hebelt man nicht mit lautem Geschrei aus. Unter Umständen wären Schiedsrichter auf dem Wasser hilfreich.“

 

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