Dieses Jahr habe ich auf dem iQFOiL viele neue Erfahrungen gesammelt. Nachdem ich im Winter mit dem bayerischen Kader in Griechenland trainiert hatte, bin ich im Mai mit den italienischen Meisterschaften und den iQFOiL Games am Gardasee in die Saison gestartet. Es waren zehn kalte Tage mit viel Regen und schwierigen Bedingungen. Trotzdem konnten wir einige gute Rennen fahren und ich war mit meinen Ergebnissen insgesamt zufrieden.
Danach folgten mehrere Trainingswochen am Gardasee, in denen ich mich auf das Highlight meiner Saison vorbereitet habe: meine erste Weltmeisterschaft an der Costa Brava in Spanien. Es war eine besondere Erfahrung, mit so vielen verschiedenen Nationen gemeinsam an der Startlinie zu stehen. An den ersten beiden Tagen hatten wir guten Wind und ich konnte mich im ersten Viertel des Feldes platzieren. Danach wurde der Wind leider deutlich schwächer, was nicht unbedingt zu meinen besten Bedingungen gehört. Dadurch bin ich in der Rangliste etwas zurückgefallen, konnte aber gleichzeitig viel an meiner Leichtwindtechnik arbeiten. Auch wenn die Woche nicht immer einfach war, habe ich sehr viel gelernt und einige schöne Erfahrungen mitgenommen.
In den Sommerferien habe ich dann insgesamt vier weitere Trainingswochen am Gardasee verbracht. Dort konnte ich vieles von der WM weiter verbessern und festigen. Zwei Wochen davon habe ich mit dem bayerischen Kader trainiert und außerdem viel mit meiner österreichischen Trainingspartnerin.
Jetzt stehen noch die Deutsche Meisterschaft in Lübeck und anschließend die Europameisterschaft als Saisonabschluss an. Ich hoffe, dort noch einmal gute Ergebnisse erzielen und zeigen zu können, was ich dieses Jahr gelernt habe. Gleichzeitig sind es meine letzten Regatten in der U17, bevor ich nächstes Jahr in die U19 wechsle und mit einem größeren Segel und Front Wing starte. Auf diese neue Herausforderung freue ich mich schon sehr.


