Ho, Ho, Ho, alle Jahre wieder …..

Auch in diesem Jahr kam er wieder der LSC-Nikolaus, nicht ganz pünktlich, aber dafür passend zum Club-Abend, am 09. Dezember. Zuerst für die Kleinen, vor dem Clubhaus an der Feuerschale und mit heißem Kinderpunsch. 21 Kinder und Geschwisterkinder warteten gespannt und mit großen Augen, bei Nikolaus-Temperaturen auf den Mann mit dem langen weißen Bart. In der Wartezeit führten die Kinder zur Belustigung der Eltern ein einstudiertes Christmas-Dance-Workout vor, das war richtig KLASSE und sorgte wieder für warme Knochen. Der Nikolo hatte auch in diesem Jahr bei den Kleinen und Kleinsten – wie immer – nur Gutes zu berichten!
Ganz besonders wurden die Fortschritte der Opti-Gruppe gelobt, drei Kinder bekamen an diesem Tag noch ihren Optischein, als Weihnachtsüberraschung! Alle hatten in diesem Jahrhundert-Sommer viel Spaß beim Segeln, auf dem Wasser, genau so wie in den Theoriestunden, oder beim Baden. Ein ganz besonderes Geschenk hatte der Nikolaus für den kommenden Sommer, in seinem Gabensack – Uli und Rudi Coenen laden alle Opti-Kinder zum Grillen und Baden ans Aeschacher Ufer ein – ganz herzlichen Dank!

Das mit den großen Augen hielt sich etwas später am Abend, bei den Erwachsenen, dann aber in Grenzen. Hier kam der Nikolaus nach einer Begrüßung von Martin Niederkrüger, dann auch zu den älteren Semestern. Hier ging es – schon auch – aber weniger um das große Lob, es wurden viel mehr Missgeschicke und lustige Anekdoten in Reimform von Stephan, alias Nikolaus, ganz wunderbar, dargeboten! Die Reime und die Erinnerung an die Ereignisse führten zu einem sehr heiteren Abend mit viel Applaus und anschließend noch zu weiteren lustigen Gesprächen an den Tischen!

Im Folgenden seht ihr einige Impressionen der beiden Nikolausfeiern und zum Schluß die Nikolaustexte.

Ich möchte euch an dieser Stelle ein schönes, geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in’s neue Jahr wünschen!
Kommt gut durch die stade Zeit, wir sehen uns, entweder schon zu Silvester hier im Club Haus, oder zum ersten Clubabend am Freitag den 06. Januar 2023, wieder!

Rolf Schlett



















Texte vom Nikolaus 2022

Horcht, weit draussen vom Wasser komm ich her –
Ich muss euch sagen, es Weihnachtet sehr.
Ich bringe euch die frohe Kunde
Bald ist es soweit
In 14 Tagen steuert das Christkind seine Runde.
Aber für euch beginnt jetzt die Zeit
Nachzudenken und das Hirn verrenken

Was gut – und was schief – in diesem Hafen lief.

Achim Holz

Es ist nicht in des Steuermannes Sinne
Wenn sich selbstständig macht die Pinne
Der Kapitän, er pläärt
sein Sechser eigensinnig fährt.
Hüpft das Ruderblatt aus dem Bolzen, ist es nicht so tolle,
das Schiff ist außer Kontrolle
Du hast die Schraube verpennt
Die das Ruder klemmt
Der technische Name so ich glaube,
lautet Sicherungsschraube
Wenn einem so viel gutes wiederfährt
Das ist ein eigner Schraubenzieher wert

Tino & Maddalena

Toll – Unser Clubhaus ist wieder voll
Zur Spanierin konnt man nicht mehr gehen
Jetzt können wir uns wieder sehn
Wir sitzen bei euch zur Jause
Hier ists schöner als zu Hause
Preisen kann ich auch die Speisen
Molto Bene
Aber bei den Preisen eurer Speisen
Kann ich euch nur manchmal loben
da seid ihr ziemlich weit oben
Klaro: Pagare e Caro
Tut mir der Beutel weh, seh ich den Bodensee.

Das ist von Oswald von Wolkenstein, Chronist des Konstanzer Konzils.

Almut Störr

Mir wird ganz angst und bang
seh ich Deinen Tatendrang

Frei nach Oswald von Wolkenstein: Tun mir die Augen weh, wenn ich Dich Räumen seh

Es war an einem jener Tage
Mitten in der Coronaplage
Da trafen sich hier 70 Leut, es ist wahr
Jeder schrieb seinen Namen in ein Formular
Damit das Gesundheitsamt nachvollziehen kann den Kontakt
Den ein jeder mit nem anderen hat
Aber wo schmeißt Du hin diese amtlich wichtige Liste? In die Schredderkiste!!

Dorothe Freytag

Du bist jene Kraft
Die stets das gute schafft
An der Schräge Kippen und Deckel vom Flaschenbier
Die nicht von hier
Du nimmst einen Eimer, das war toll
Am Ende war der ziemlich voll. Danke fürs Müllwegräumen

Sandra Haupt

Du hast die Post verpennt
Und die Hauptversammlung gesprengt
Du hast am Porto gespart – das war der falsche Ort
Die Briefe gingen nicht mehr zeitig fort.
In dem Fall die entscheidende Frist
ganz schnell verpasst ist.
Korrekt frankiert
Wär uns die Online-Versammlung nicht passiert.

Rolf Schlett

An das sichere Fixieren von Masten
Musst Du Dich noch herantasten
Solange der Mast nicht sicher steht
Man ihn besser hebt
Man ihn sicher hält
Damit er nicht abe fällt
Das große Gewicht – Du Tropf
Schmeisst Du Deiner Tochter auf den Kopf
Zum Glück ist weiter nichts passiert
Das Kind wurde halt – auf die harte Tour frisiert.

Markus Werner

Bei Dir weiß ich nicht – soll ich loben
Oder toben
Im Schlauchboot fällt Dir runter ein Messer
Davon wurde das Schiff nicht besser
im Schlauch ein Loch – die Luft verpufft.
Der Schlauch war rot, jetzt ist er tot.

Merke: Messer Schere Gabel Licht – sind für Markus nicht

Aber – Schwamm oder Flicken drüber
Weil Du hast mit voller Kraft
In diesem Jahr viel geschafft
In hunderten Stunden
Brachtest Du eine Maschine über die Runden
Konstruierst ein Gerät
Auf das jeder Regattahelfer steht
Das mit elektrischer Kraft
Das Ankergewicht nach oben schafft
Aus hundert Meter in der Tiefe – kein Helfer muss mehr hecheln
Das geht jetzt mit einem Lächeln

Peter Wagner

Zur Mahlzeit es ihn drängt
der Magen in der Kniekehle hängt
Am unberührt aufgebauten Buffet geht ab die Post
es nix kost
Peter, sei weise
und geh erst zur Speise
wenn der Spender sagt, lasst es euch schmecken
Sonst wirst Du anecken
Aber Du hast auch Deine guten Seiten, wenn es gibt was zu tun
Hast Du noch nie gesagt, nö, jetzt muss ich ruhn
Oder ich geh wandern
Frag doch nen andern
Du drückst Dich vor keinem Job
Dafür ein großes Lob

Robert Blennemann

Rückwärts fahren mit dem Bim
Kriegst Du nicht so richtig hin
80 Kinder warten
Dass wir mit der Regatta starten
Robert: Fängst Du die Mooring mit einer Schraube die sich dreht
nichts mehr geht, das Schifflein steht
Gibst Du dann viel Gas
Wird’s auch kein Spaß
Es half nur ein Messer,
Da wurde es dann besser
Die Aktion war ein Graus
Mit viel Verspätung fuhrst Du zum Hafen raus.

Genug genörgelt – jetzt kommt ein Lob

 Jürgen Knörzer

Du sichtest in der Rente
Papiere, Akten, Pergamente
Ein lautes Hipp Hipp Hurrah
Auf unseren staubbedeckten Archivar

Dieter Kubeth

Muss ich Deine Taten abwägen
Fällt mir ein die Geschichte mit den Sägen
Du fällst im Zech den blöden Baum, der immer im Wege stehen tut
Das war gut

Christian Kohl

Der Wettfahrtleiter hat Dich gefragt nach etwas zum Peilen
Und wie immer tat es eilen
Ein paar Tage später brachtest Du voller Stolz
Ein wunderschön geschnitztes Kreuz aus Holz.
Dafür vielen Dank

Und dann gibt es da noch ein Trio, zwei Rügen und ein Lob.

Andi Ober und Werni Hemmeter

Es war ein Pech
Mit euch in der Halle Zech
der Dreck muss weg
hat der Vorstand unverdrossen beschlossen,
jeder Hallenlieger sollte kommen
für das Füllen der Abfalltonnen
Ein Lob den 30 Mann die kamen und sich quälten
ihr beide wart die einzigen, die fehlten
Ein Lob Franz Bräu, der organisierte eine Kehrmaschin
Mit der fuhr er her und hin,
und hin und her
das Putzen war damit gar nicht schwer
Dafür ein Danke

Andi Lochbrunner

Normalerweise hat der gute
Einen festen Platz bei Sack und Rute
Aber: er zeigt Schülern das Ziehen an den Schoten
Das Hissen der Segel samt der dazugehörenden Regel
Bei Missachten gibt’s was auf die Pfoten

Andi: Jugendausbildung ist ein guter Job, dafür ein Lob.

Und noch ein Last Minute Reim:

Der Elfe Klüverbaum sucht sich seinen Raum
Hinein ins Fahrerhaus. Aus die Maus.

Ich bin fast fertig mit euren Missetaten
Ihr müsst nicht mehr lange warten
Aber ein paar Sachen
Will ich euch noch kundig machen

Oliver Eschbaumer hat sein Bugstrahlruder falsch herum eingebaut

Max Kohlhund hat seinen guten Spi den Mäusen in Zech zum Fraß vorgeworfen

Stefan Latzel hat seinen Lacustre vom Haken fallen lassen. Einen Lacustre!!!

Andi Ober hat seinen 45er auch vom Haken fallen lassen.
Na ja – ein 45er.

Thomas Ziegler hat bei einem strammen Nord die Leine in die Schraube gebracht (ihr wisst noch vom Bim: Nichts mehr geht, jedes Schifflein steht)

Sebastian Sieber hat seine Genua zum Trocknen auf den Boden gelegt, worauf ein Hund das Revier markiert hat

Und Lukas Hummler fährt einen 6km/h Hafentrailer mit 30 Sachen durch die Gegend – und wundert sich, dass das Radlager kaputt geht.

 

Das war es von diesem Jahr und den vorangegangen Sommern der Coronazeit

Auch wenn nicht immer alles richtig lief
Manches ging gar schief
Aber unterm Strich – und das ist schee.
Es ist ein toller Verein, unser LSC.

Euch allen eine schöne und friedliche Weihnacht. Und bleibt nächstes Jahr von Corona, der Grippe und vom Nikolaus verschont.