LSC erneut Letzter

Die Überraschung ist ausgeblieben, der Lindauer Segler-Club verabschiedet sich mit einem letzten Platz aus der 1. Segelbundesliga. “Wir hätten gerne unseren 16. Platz vom Donnerstag gehalten,” meinte ein enttäuschter Steuermann Leonard Kubeth, “aber es war nicht mehr drin. Es waren immer nur Kleinigkeiten, aber die haben sich summiert.”

Pius Grauer, Yannick Netzband, Samuel Störr, Leonard Kubeth. Foto DSBL Wehrmann

Der LSC ist nach dem Spieltag in Hamburg abgestiegen. “Ich bedanke mich bei allen Seglern, die Einsatz für den Lindauer Segler-Club gezeigt haben,” zieht der Vorsitzende, Karl-Christian Bay eine Bilanz der Saison. “Sie haben alle viel Engagement gezeigt und viel Zeit und auch Geld investiert. Aber wir müssen anerkennen, dass wir als Verein in der 1. Segelbundesliga nicht mithalten können.”

Der LSC war in Friedrichshafen, Tutzing, Travemünde, Kiel und Hamburg jeweils 18. und Letzter. Lediglich in Berlin gelang ein vorletzter Platz.

“Wir müssen als Verein die Jugend früher an Regatten heranführen, das Niveau in der Bundesliga ist extrem hoch. Daher setzen wir auf unser Segel-Ausbildungszentrum in der Schiffswerfte, das wir jetzt angehen wollen. Und wenn die Basis stimmt, dann können wir erneut in den Leistungssport einsteigen,” so Bay.

Freitag, 19. Oktober

DSBL pausiert wegen Flaute

Am Freitag gab es keine Wettfahrten, es wehte kein Wind.

Donnerstag, 18. Oktober:

LSC schlägt sich achtbar.

Den letzten Spieltag der Segelbundesliga hat der Lindauer Segler-Club in Hamburg mit einem achtbaren 16. Platz begonnen. Acht Flights wurden am Freitag (18. Oktober 2018) gesegelt, der LSC holte immerhin zwei zweite Plätze.

„Es lief eigentlich immer gut,“ meinte Steuermann Leonard Kubeth. „Aber manchmal kam halt was dazwischen.“ Einmal wurde dem LSC im Start die Vorfahrt genommen, der Nachteil konnte nicht mehr aufgeholt werden. Ein andermal lag die Mannschaft weit vorn, als der Wind einschlief – und links und rechts vom LSC zuerst anzog.

„Aber die Stimmung ist sehr gut,“ so Kubeth. „Wir sind gut eingespielt, harmonieren und können uns jetzt aufs Segeln konzentrieren.“

Im Gesamtergebnis steht der LSC bereits als Absteiger aus der ersten Liga fest, in Hamburg wird noch bis Samstag gesegelt.

Für den Lindauer Segler-Club starten Leonard Kubeth, Samuel Störr, Yannick Netzband und Pius Grauer.

Das LSC-Team in Hamburg. Foto: DSBL

Hier geht es zur Ergebnisliste