Enttäuschung in der DSBL

Der LSC konnte auch am dritten Spieltag der Segelbundesliga das Blatt nicht mehr wenden und beendete den Event in Travemünde auf dem letzten Platz. “Wir sind enttäuscht,” sagte Taktiker Florian Sporer nach den letzten Rennen, die drei sechste Plätze brachten. “Wir waren ein paar Mal gut dabei, haben uns dann aber von den Konkurrenten immer wieder überlaufen lassen. Wir sind auch mit einer relativ schweren Crew nach Travemünde gefahren, weil wir viel Wind erwartet hatten. Es gab aber überwiegend schwache Winde.”

In der Gesamtwertung steht der LSC nach drei Spieltagen auf dem letzten Platz der Deutschen Segelbundesliga und müsste sich gewaltig steigern, um nicht abzusteigen. Es stehen noch drei Spieltage aus.

Sonntag, 22.7.:

Die Stimmung im LSC-Bundesligateam ist momentan gedrückt. “Wir sind heute zwar einen zweiten Platz gefahren, wir haben aber auch vier Mal nur den letzten Platz belegt,” fasst Steuermann Leonard Kubeth den zweiten Tag der Segelbundesliga in Travemünde zusammen. “Im Gesamtergebnis sind wir immer noch Letzter, das zu drehen wird morgen arg schwer.” Der Wind weht am Sonntag mit etwa drei Beaufort, “das waren eigentlich ganz normale Wetterbedingungen,” so Kubeth. Am Sonntag reichte der Wind für sechs Läufe, am Montag stehen drei weitere aus. Auf den vorletzten Platz fehlen dem LSC 13 Punkte.

 

Samstag, 21.7.:

Am ersten Tag der Segelbundesliga in Travemünde belegt der Lindauer Segler-Club erneut den 18. und letzten Platz. Dabei hatte die Serie gut angefangen: “im ersten Lauf haben wir immerhin einen zweiten Platz gefahren,” so Taktiker Florian Sporer. “Aber danach hatten wir Pech und auch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen. Doch damit muss man leben. Was uns aber optimistisch stimmt, wir hatten immer Kontakt zu den vorderen.”

Der LSC fuhr einmal auf den vierten Platz, musste aber auch einen Frühstart hinnehmen. Am ersten Tag der Regattaserie in Travemünde wurden sieben Flights gesegelt, die Veranstaltung endet am Montag.

Für den Lindauer Segler-Club steuert Leonard Kubeth, Florian Sporer fährt den Genaker und macht die Taktik, das Vorschiff bedienen Lukas Neun und Pius Grauer.

Mehr Informationen unter www.segelbundesliga.de