J70 Battle vor Lindau, war ein voller Erfolg!

15 Schiffe trafen sich am letzten Wochenende zum J70 Battle in Lindau. „Der Samstag war der absolute Hammer – traumhaftes Wetter und ein sehr konstanter Wind, mit ganz wenig Drehern – das hat man so nicht alle Tage!“ so einer der begeisterten Teilnehmer am Samstagabend, in der einen Hand ein Freibier und in der anderen Hand ein Thai Curry und in der Mitte ein leicht rötliches, aber strahlendes Gesicht.

Aber der Reihe nach, am Samstag absolut perfekte Bedingungen – drei bis vier Beaufort aus 270 Grad. Da mussten alle Mannschaften zeigen, was sie drauf haben. Es wurde eine Wettfahrt nach der anderen gesegelt. Die eine Wettfahrt war abgeschossen und alle trafen sich schon wieder zum Start der Nächsten – so kamen insgesamt sechs sensationelle Wettfahrten zusammen. Waren die Mannschaften am Vormittag  noch Top Konzentriert, so lies die Konzentration nach dem vierten Rennen und damit die Performance am Nachmittag doch etwas nach. So war das Feld bei den ersten Wettfahrten, geschlossen und „auf den Punkt“ an der Startlinie, später schlichen sich dann doch einige Fehler ein. Aber nichts desto trotz ein toller Regattatag!
Der Sonntag das erste Ankündigungssignal um 10:30 Uhr in den sterbenden Nordwind, dann Abbruch. Warten auf Wind.  Dann die Verlegung der Startlinie aus der Bregenzer Bucht in Richtung Hintere Insel, in der Hoffnung auf Westwind. Zweiter Startversuch mit anschließendem Abbruch, weil immer noch zu wenig Wind. Dann ein letzter Versuch, in den aufkeimenden West, vor dem Zeitlimit um 14:00 Uhr, der Wind wurde mehr, aber dann ein Dreher um fast 30 Grad, die Bahn stimmt nicht mehr, aber es war keine Zeit mehr für eine Korrektur. Und so blieb es bei den sechs Wettfahrten des Vortages.

Sieger waren letztendlich, der für den SMCÜ startende Clemens Wiedemann mit Julius Osner, er wollte für die anstehende Bundesliga noch einmal trainieren.
Zweiter: Conrad Rebholz (WYC) vor Anna Seidl (DTYC).

Bester LSC-Segler: Peter Wagner auf Platz fünf mit Naomi Dörr, Yannick Netzband und Alex Kickl. Jüngster Steuermann war Jesper Hogl auf Platz 13 mit Markus Gielen an Bord. Alexander Mrugowski mit Pia Duwe und Stephan Cicholinski kam auf Rang 14.

Text: Rolf Schlett, Foto Stephan Frank

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