Sechs Wettfahrten und ein kleines Chaos

Sagenhafte Bedingungen hatte die Lacustre-Klasse bei ihrer Pokalregatta beim Lindauer Segler-Club am Samstag und Sonntag (2.-3. Juli 2022). Es konnten bei phantastischem Wind alle sechs ausgeschriebenen Wettfahrten gestartet werden. „Der Samstag war unglaublich,“ so Wettfahrtleiter Stephan Frank vom LSC. „Knapp vier Windstärken aus West, leichte Schaumkämme und warme Temperaturen. Ich musste nur ein einziges Mal die Bahn leicht korrigieren.“ Hintereinander konnten die ersten vier Läufe gefahren werden, danach ging es für die acht gestarteten Lacustre zurück in den Hafen zu Einlaufbier und einem gemeinsamen Abendessen.

Der Sonntag begann für die Segler verhalten. Wegen Windmangels gab es eine Startverschiebung, dann kam aber wieder der Schönwetterwest durch. Turbulent wurde es erst auf der sechsten und letzten Wettfahrt. Irritiert von einer Ersatztonne und einer fehlenden Flagge glaubte der in dem Lauf führende Markus Bilgeri an eine Bahnabkürzung – deshalb fuhr er schon nach der ersten von zwei vorgeschriebenen Runden ins Ziel. Und die ganze Truppe folgte ihm auf der falschen Bahn. Einzig Josef Bitsche rief zu dem Zeitpunkt: „Na, des kann doch nicht sein, wir sind doch noch nicht fertig. Da fehlt doch was.“ Und fuhr als einziger weiter. Das Ergebnis: sechs disqualifizierte Schiffe und nur eines in der Wertung.

Am Gesamtergebnis nach sechs Wettfahrten änderte dies aber nicht mehr viel: es siegte Erich Buck vom Yacht Club Langenargen vor Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard und Lukas Schobel, ebenfalls YCH.

Die Ergebnisse im einzelnen unter

Erich Buck mit Fock auf der Kreuz.

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